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5 Tipps für die erfolg­reiche Implemen­tierung eines KI-Projektes

Wie kann man ein KI-Projekt erfolgreich umsetzen? Diese Frage haben Sie sich vielleicht bereits selbst gestellt – und das zu Recht. Denn die Wichtigkeit von KI für Unternehmen nimmt stetig zu. Betriebe, die den technologischen Absprung verpassen und die Vorteile der Künstlichen Intelligenz links liegen lassen, werden früher oder später im Schatten ihrer Mitstreiter stehen.
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Wenn man sich letztendlich für die Einführung von Künstlicher Intelligenz entschieden hat, ist es wichtig, nicht einfach unüberlegt auf einen Software-Anbieter zurückzugreifen. Es gibt einige grundlegende Kriterien, die man bei der Implementation eines KI-Projekts beachten muss, damit es Erfolg haben wird. Deshalb haben wir 5 wertvolle Ratschläge gesammelt, die Sie bei der Umsetzung Ihrer KI-Projekte unterstützen.

1. Fundamentales Verständnis von KI

Wenn Sie Künstliche Intelligenz in Ihre Unternehmensprozesse mit einfließen lassen möchten, ist es wichtig, dass Sie diese auch verstehen. Wozu ist KI in der Lage und wie funktioniert sie überhaupt? Diese Fragen sollten geklärt werden, bevor man mit einem KI-Projekt beginnt. 

Wie der Name bereits verrät, bezieht sich Künstliche Intelligenz auf die Fähigkeit von Computern und Maschinen, menschliche Intelligenz nachzuahmen. Konkret heißt das, dass Menschen den Geräten durch verschiedene Algorithmen und Modelle beibringen, wie sie Daten analysieren, Muster erkennen und Entscheidungen treffen können. Es gibt jedoch keine universelle KI – vielmehr unterteilt sie sich in mehrere Teilbereiche. Einige Anwendungen sind im Alltag bereits nicht mehr wegzudenken: Die Gesichtserkennung auf unseren Handys, Online-Übersetzungshilfen, Google Maps oder virtuelle Assistenten wie Siri oder Alexa. Eine andere Form von Künstlicher Intelligenz, das Natural Language Processing, ermöglicht es, Sprache zu analysieren. Bekannte Beispiele sind hierbei die Autokorrektur-Funktion beim Nachrichten schreiben, Voice Recognition oder das Sperren von gefährlichen Inhalten auf Social Media, was automatisch von der KI erkannt wird. 

Wie Sie sehen, spielt Künstliche Intelligenz in unserem Alltag bereits eine maßgebliche Rolle. Aber auch im Businessbereich hat sie so einiges zu bieten. KI kann für Sie die Datenanalyse übernehmen, Prozesse automatisieren, den Kundenservice erleichtern, beim Recruiting durch die Analyse von Lebensläufen unter die Arme greifen und letztendlich die Cybersicherheit verbessern. Dank diesen Fähigkeiten kann ein Unternehmen seine Effizienz steigern und auf lange Sicht Kosten sparen. Welche Branchen besonders von den Vorteilen profitieren, lesen Sie hier.

Eine Platt­form,
un­endliche Möglich­­keiten.

ExB ist eine Intelligent-Document-Processing-Plattform, die unstrukturierte Daten aus jeder Art von Dokumenten in strukturierte Ergebnisse verwandelt. Unsere KI-basierte Software kann nicht nur alle relevanten Informationen Ihrer Dokumente auslesen, sondern diese auch verstehen. So können Sie Ihre Prozesse automatisieren und sparen sowohl Zeit & Geld, während sich gleichzeitig Ihre Customer Experience und Mitarbeiterzufriedenheit verbessert. Win-win.

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2. Klare Ziele und Erwartungen

Nachdem Sie sich ein grundlegendes Verständnis von KI und ihren Anwendungsmöglichkeiten geschaffen haben, sollten Sie klare Ziele und Erwartungen definieren. Dabei sollten Sie so präzise wie möglich sein: 

  • Was soll KI tatsächlich bewirken?
  • Was möchten Sie verbessern?
  • Welche Daten stehen zur Verfügung?
  • Was soll KI verstehen?
  • Wie soll KI in den aktuellen Workflow integriert werden?

Diese Fragen geben Ihnen einen guten Anhaltspunkt, um Ihr KI-Projekt zu starten und Ihr Unternehmen digitaler zu gestalten. 

3. Ausreichende Datenqualität und -menge

Damit ein KI-System funktioniert, muss es zuerst angelernt werden. Denn jeder Anwendungsfall ist unterschiedlich und jedes Unternehmen hat seinen individuellen Workflow. Deshalb ist es essentiell, eine ausreichende Menge an ähnlichen Daten zu besitzen, sodass KI in der Lage ist, Muster festzustellen und auf diese Weise antrainiert werden kann. Außerdem müssen die Daten von guter Qualität sein. Das heißt, sie sollten relevantaktuell und korrekt und für die KI-Anwendung lesbar sein. Das Dokumentenformat und der Inhalt spielen hierbei auch eine Rolle. Handelt es sich um E-Mails mit Anhängen, gescannte oder fotografierte Dokumente, Kundenanfragen, Rechnungen oder Finanzdokumente? Beachten Sie hierbei, dass nicht jedes KI-System jede Art von Dokumenten verarbeiten kann und wählen Sie eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Bedürfnisse. 

4. Investitionsbereitschaft

Die enorme Leistungsfähigkeit von KI hat ihren Preis. Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass KI in Stufen antrainiert wird und mit der Zeit immer genauer und schlauer wird. Das heißt: Mehr Geld, mehr Leistung. Auch wenn man anfangs hinsichtlich dieser Investition skeptisch ist, sollte man sich die Vorteile vor Augen halten: Durch die zukünftig automatisierten Prozesse kann enorm viel Zeit gespart werden. Diese Zeit können Mitarbeiter in wichtigere Aufgaben investieren. Dadurch wird die Effizienz und auch der Umsatz gesteigert. Kundenanfragen können schneller bearbeitet werden und im Allgemeinen besteht durch die KI ein geringeres Fehlerrisiko, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit beiträgt. All diese Faktoren führen letztendlich dazu, dass sich Ihr Unternehmen dank KI einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und auf lange Sicht sogar Kosten sparen kann.

5. Gute Infrastruktur und Integration

Um eine KI-Lösung in Ihren aktuellen Unternehmensworkflow integrieren zu können, benötigen Sie leistungsstarke Computer und Speicher. Die Integration sollte nahtlos in bereits bestehende Systeme erfolgen, um den Arbeitsalltag nicht zu unterbrechen. 

Wie bereits erwähnt, entwickelt sich KI mit der Zeit weiter. Deshalb sollte auch beachtet werden, dass nach der Implementierung der KI eine regelmäßige Überwachung und Wartung stattfinden sollte, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. 

Wenn Sie diese 5 Tipps befolgen, haben Sie gute Voraussetzungen, für die erfolgreiche Implementierung eines KI-Projektes. Eine kurze Übersicht über das Thema erhalten Sie außerdem von ExB-Gründer und CEO Ramin Assadollahi in folgendem Video: 

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Inhaltsverzeichnis

Geschrieben von:

Dr. Ramin Assadollahi

CEO & Gründer ExB

Dr. Ramin Assadollahi ist Computerlinguist, Erfinder und klinischer Psychologe und gilt als einer der KI-Vordenker in Deutschland.
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